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Produktionszahlen

Produktionszahlen laut Firmenangabe:.

  • Typ 14 Coupé 385.803
  • Typ 14 Cabriolet 81.053
  • Typ 34 Coupé 42.505
  • Typ TC 18.119


Replicas

Ein Vorteil solcher Neu(auf-)bauten ist sicherlich die Benutzung moderner Werkstoffe und Motoren. die Firma Rudolph Perfect Roadster GmbH Nachbauten des Karmann Ghia auf Basis eines (früher bereits einmal zugelassenen) Käferchassis an, auf das eine Glasfaserkunststoffkarosserie aufgesetzt wird.B.Replicas, also Karosserie-Nachbauten erfreuen sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Seit kurzem Bietet z. Natürlich ist ein solches Fahrzeug aber gerade kein Original. Auch bleibt einem das begehrte „H-Kennzeichen“ und zumeist auch die entsprechend günstige Kfz-versicherung verwehrt.



Geschichte

Beliebt: Für 750 DM mehr gab es den Karmann Ghia „oben ohne“.
  • 1951 Wilhelm Karmann und der Volkswagen-Generaldirektor Heinrich Nordhoff sprechen erstmals über ein Sportcoupé auf Käferbasis. Entwürfe des Typ 14 entstehen in Osnabrück. Die Front ähnelt zu diesem Zeitpunkt noch sehr der des Käfer, während die Heckpartie schon ihre charakteristischen Züge hat.
  • 1953 Luigi Segre fertigt in Turin den Prototyp. Wilhelm Karmann ist spontan begeistert und führt den Entwurf am 16. november 1953 VW-Chef Nordhoff vor. Beide beschließen noch am selben Tag, die Serienproduktion in die Wege zu leiten.
  • 1954 Karmann entwickelt den Prototyp zur Serienreife, richtet in Osnabrück ein montageband ein und legt die logistischen Grundlagen für die Serienfertigung.
  • 1955 Der VW Karmann Ghia Coupé wird VW-Händlern und Journalisten vorgestellt. bereits kurz nach der Veröffentlichungsfeier am 14. Juli im Kasino-Hotel Georgsmarienhütte ist festzustellen, dass die Meinungen über den Wagen auseinander gehen. Die Zeitschrift „Das Auto, Motor und Sport“ lobt einerseits Eleganz und Solidität, hält den getesteten Typ 14 aber auch für die „Parodie eines schnellen Auto“ (Heft 11, 26. Mai 1956, Seite 4). Der Wagen, den das Fachpublikum am 14. Juli zu sehen bekommt, ist außen „gazellenbeige“ und innen in braunem Leder gehalten. Im darauf folgenden Monat beginnt die Serienfertigung des Typ 14 (werksintern Typ 143) auf Basis des Export- Käfers. Der von einem 30 PS starken luftgekühlten Vier-Zylinder-Boxermotor angetriebene Wagen kostet ab Werk Osnabrück 7.500 DM.
  • 1956 Das zehntausendste Typ 14 Coupé rollt vom Band. Mehr als die Hälfte der Produktion wird exportiert. Die technische Entwicklung bei Karmann übernimmt der erfahrene Karosseriebauer und designer Johannes Beeskow.
  • 1957 Auf der 38. IAA wird das Karmann Ghia Cabriolet vorgestellt. Das ab dem 1. november 1957 in Osnabrück produzierte Fahrzeug kostet 8.250 DM.
  • 1959 Nach den Werksferien erhält der Typ 14 eine erste Modellpflege. Zu den Änderungen gehören
    • größere scheinwerfer, die nun ca. 5 cm höher montiert werden,
    • die vorderen Lufteinlässe (umgangssprachlich Nasenlöcher genannt) werden vergrößert und in Chrom eingefasst,
    • die Fenster im Fond werden ausstellbar,
    • die Heckleuchten erhalten getrennte Gehäuse für Schluss-, Stopp- und Blinklicht,
    • an der Innenseite der Fahrertür wird eine Armlehne eingebaut,
    • Scheibenwaschanlage und Lichthupe sind Serie
  • 1960 Karmann eröffnet sein Werk in Sao Bernardo do Campo. Die Produktion des Karmann-Ghia do Brasil beginnt am 31. dezember 1960. Der Typ 14 wird nun mit einem 34 PS-Motor ausgestattet.
  • 1961 Der große Karmann-Ghia (Typ 34) geht am 01.09. in Serienproduktion. Der Öffentlichkeit wird er erst acht Tage später auf der IAA vorgestellt. Mit dem 45 PS starken Motor erreicht der 1500er Typ 34 132 km/h. Die ebenfalls vorgestellte Cabrio-version des Typ 34 geht jedoch nie in Serie. Der Preis des Coupés ist mit 8.900 DM für damalige Verhältnisse sehr hoch und wird später um 450 DM gesenkt. Trotz der Preissenkung bleibt der Absatz aber schleppend.
  • 1965 Ab august erhält der Typ 14 einen 40 PS-Motor mit 1.300 ccm.
  • 1966 Für den Typ 14 gibt es bereits nach einem Jahr einen neuen Motor, der nun 44 PS aus 1.500 ccm leistet. Neben Änderungen am Fahrwerk werden die vorderen Trommelbremsen durch Scheibenbremsen ersetzt.
  • 1967 Der Typ 14 erhält eine weitere Modellpflege. Die Tankklappe wandert aus dem Kofferraum heraus auf den Kotflügel, die Fahrzeugelektrik wird auf 12Volt umgestellt. Ab september gibt es den Typ 14 mit einer Halbautomatik (Aufpreis 465 DM), die als Plus eine sicherere Schräglenker-hinterachse mit sich bringt.
  • 1968 Der Typ 14 bekommt nun serienmäßig eine Warnblinkanlage spendiert. Fahrer- und Beifahrersitz rücken näher aneinander, was zu einer besseren Sicht der vorderen Passagiere führt.
  • 1969 Im Juni 1969 wird die Produktion des Typ 34 nach (nur) 42.505 Stück eingestellt. Der zuletzt gebaute Typ 34 1600 L verfügt über einen 54 PS-Motor. Der Typ 14 erhält vorn einen eckigen Blinker und bei der Cabriolet-version wird die Heckscheibe jetzt aus Glas statt aus Kunststoff hergestellt.
  • 1970 Die in Brasilien gebaute version des Typ 14 erhält vorn zusätzlich eine ausstellbare Scheibe. Außerdem läuft im august in Brasilien die Produktion des Typ TC an. Das Fahrgestell des Typ TC kommt wiederum von Volkswagen, diesmal jedoch nicht vom VW Käfer sondern von einem Typ 3. Der Typ 14 rollt ab 1970 nun, ob aus Deutscher oder brasilianischer Produktion, mit einem 50 PS starken Motor aus 1.600 ccm über die Straßen.
  • 1971 Die brasilianische version des Typ 14 wird eingestellt. Die in Deutschland gebauten Typ 14 bekommen eine weitere Modellpflege in Form von großen Rückleuchten.
  • 1972 Letzte optische Änderungen, „große“ Stoßstangen und leichte Änderung an der Karosserie.
  • 1974 Am 31. Juli endet die Produktion des Typ 14. Der Wagen wurde insgesamt 443.478mal in den Varianten Coupé und Cabriolet produziert.
  • 1976 In Brasilien wird die Produktion des Typ TC eingestellt. Das Modell wurde dort ca. 18.000mal gebaut. Der Leiter der technischen Entwicklung Johannes Beeskow tritt den Ruhestand an.



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